Was ist Hypnospathie ?

Entwickelt von Lars Gutzeit

Hypnospathie ist das Versprechen an den Klienten, dass Hypnose verantwortungsbewusst zum Wohle des Klienten eingesetzt wird.

Nicht Show. Nicht Machtgehabe. Nicht Fremdsteuerung. Sondern klientenzentrierte Hypnose mit Haltung.

Der Hypnotiseur versteht sich in der Hypnospathie nicht als Magier oder Master, sondern als Mediator zwischen dem Unterbewussten und dem Bewussten. Ziel ist eine Hypnosearbeit, in der der Mensch im Mittelpunkt bleibt und Lösungen nicht von außen übergestülpt, sondern sauber erarbeitet werden.

Wofür Hypnospathie steht

  • seriöse Hypnose ohne Showeffekte
  • Freiwilligkeit und Sicherheit in Trance
  • klientenzentrierte Lösungsfindung
  • klare Abgrenzung zu Dominanz und Fremdsteuerung
  • sichtbare Ethik und nachvollziehbare Haltung

Was ist Hypnospathie?

Vorab kurz auf den Punkt gebracht ist die Hypnospathie das Versprechen an den Klienten, dass der Hypnotiseur mit der Methode verantwortungsbewusst zum Wohle des Klienten arbeitet.

Warum ein eigener Begriff sinnvoll wurde

Viele Klienten waren und sind erfreut darüber, wie gut und wie einfach die von Lars Gutzeit definierten Hypnosemöglichkeiten funktionieren und dass sie sich dabei jederzeit sicher und geborgen fühlen. Sie müssen weder ständig reden noch werden sie gezwungen, Lösungen finden zu müssen. Gerade diese Freiwilligkeit in Trance stand für viele Menschen so deutlich im Vordergrund, dass sie sich eine sprachliche Abgrenzung zur üblichen Vorstellung von Hypnose wünschten.

So entstand der Gedanke, diese Form der Hypnose anders zu benennen: nicht als Show, nicht als Machtinstrument und nicht als Bühne für den Hypnotiseur, sondern als helfende, verantwortungsbewusste Hypnose. Daraus wurde das Wording Hypnospathie.

Der Hypnospath als Mediator

Der Hypnotiseur wird in der Hypnospathie zum Mediator zwischen dem Unterbewussten und dem Bewussten. Er ist nicht der „Master“, der seine Sicht in Trance vorgibt, sondern derjenige, der einen sauberen Rahmen dafür hält, dass der Klient eigene Lösungen erkennen, zulassen und einordnen kann.

Der Wortbestandteil „Hypnos“ bleibt bewusst erkennbar. „Pathie“ steht hier sinngemäß für das helfende, auf Gesundung und Wohlergehen ausgerichtete Arbeiten. Die grundlegende Aussage lautet also: mit Hypnose helfen – ruhig, seriös und zum Wohle des Klienten.

 

Die 10 Ethikgrundsätze der Hypnospathie

Die folgenden Punkte führen den vollständigen Kern der bisherigen Hypnospathie-Grundsätze weiter. Inhaltlich stehen sie für klientenzentrierte, seriöse Hypnose ohne Dominanzgehabe, ohne unnötige Show und ohne Fremdsteuerung.

 

1. Der Hypnotiseur ist Mediator

Der Hypnospath vermittelt zwischen unbewusster und bewusster Ebene. Er stellt das Wohl des Klienten vor sein Ego und arbeitet lösungsorientiert statt dominant.

2. Der Klient geht freiwillig in Trance

Hypnose geschieht ohne Überrumpelung, ohne Showeffekte und ohne Machtinszenierung. Die Schutzfunktion der Psyche wird respektiert.

3. Der Hypnospath wird nicht zum Berater

Die maßgeblichen Wahrheiten und Lösungen sollen im Klienten selbst entstehen. Eigene Meinungen, Ratschläge und Wertigkeiten bleiben beim Hypnotiseur.

4. Die Schlusssuggestion entsteht aus der Sitzung

Verankert wird idealerweise das, was in der Sitzung erarbeitet und als stimmig erkannt wurde. Vorgefertigte Suggestionen bleiben allenfalls allgemein und werden nicht zur Fremdlenkung missbraucht.

5. Vertraulichkeit gilt für beide Seiten

Sitzungswissen bleibt geschützt. Klientendaten, Themen und Wiedererkennung dürfen nicht leichtfertig nach außen getragen oder über öffentliche Kanäle verbreitet werden.

6. Interesse an schnellen und dauerhaften Erfolgen

Hypnospathie arbeitet fokussiert und verantwortungsvoll. Der Anspruch ist, tragfähige Ergebnisse in angemessener Zeit zu erreichen – nicht künstliche Dramatik zu erzeugen.

7. Einwandfreie persönliche Integrität

Wer öffentlich als Hypnospath auftreten will, muss menschlich und fachlich vertrauenswürdig sein. Gerade im Umgang mit Schutzbefohlenen und sensiblen Themen gelten besonders hohe Anforderungen.

8. Kein ausgeprägtes Cross-Selling in der Praxis

Die Hypnosepraxis ist kein Ort für sachfremde Verkaufsinteressen. Vertrauen des Klienten darf nicht zu einem Nebenschauplatz für andere Geschäfte werden.

9. Klassische Hypnoseelemente nur bewusst und gewollt

Klassische Elemente können vorkommen, aber nicht als unreflektierter Standard. Sie setzen Transparenz, ausdrücklichen Wunsch und verantwortliche Einordnung voraus.

10. Präsenz ist die Leitform der Hypnospathie

Hypnosen sollten idealerweise in einer Praxis vor Ort stattfinden. Online-Formate sind zurückhaltend zu betrachten und müssen unter Risiko- und Qualitätsgesichtspunkten eingeordnet werden