Hypnoseausbildung in nur 10 Tagen – funktioniert das wirklich?
Oder wird tatsächlich nur gut, was lange währt?
Die Dauer einer Hypnoseausbildung ist nur bedingt aussagekräftig: Sie lässt nicht zuverlässig erkennen, wie viel tatsächliche Ausbildungszeit darin enthalten ist.
10 Tage können mehr Ausbildungszeit enthalten als 12 Monate
Bei mehrmonatigen Hypnose-Ausbildungskonzepten verteilen sich die Ausbildungszeiten häufig auf ein- bis zweitägige Seminarblöcke in mehrwöchigen Abständen.
Meine Ausbildung besteht aus 10 vollen Präsenztagen mit insgesamt 104 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten – reine Ausbildungszeit, Pausen nicht mitgerechnet.
Mit diesen 104 Unterrichtseinheiten liegt meine Hypnoseausbildung in einer Größenordnung, die mit der tatsächlichen Ausbildungszeit mehrmonatiger Ausbildungen vergleichbar ist. Der Unterschied liegt also weniger in der Ausbildungszeit als vielmehr im Zeitraum, über den sie verteilt ist.
Stell dir vor, du hast die Wahl, alle Ausbildungsstunden für deinen Führerschein innerhalb von 2 Wochen inklusive Prüfung zu absolvieren – oder dieselbe Stundenzahl auf 12 Monate zu verteilen.
Was denkst du: Bei welcher Variante würdest du dich schneller sicher am Steuer fühlen – wenn du am Vortag selbst gefahren bist oder wenn deine letzte Fahrt bereits mehrere Wochen zurückliegt?
Autofahren lernst du am Steuer. Hypnotisieren lernst du beim Hypnotisieren.
An jedem Vormittag erhältst du zunächst das theoretische Wissen zum jeweiligen Ausbildungsinhalt. Noch am selben Ausbildungstag führe ich als deine Trainerin dazu eine vollständige Hypnosesitzung als Live-Demonstration mit einem Teilnehmer aus der Seminargruppe durch.
Anschließend setzt du das Gelernte direkt selbst in einem echten Praxissetting um. Dafür stehen insgesamt 3 separate Praxisräume zur Verfügung. Das Seminar ist auf maximal 9 Teilnehmer begrenzt, sodass ihr in kleinen Übungsgruppen aus 2 bis 3 Personen arbeitet.
Du führst täglich selbst eine vollständige Hypnosesitzung als Hypnotiseur durch und erlebst eine vollständige Sitzung als Klient. Durch meine Live-Demonstration, deine eigene Anwendung und dein Erleben als Klient erfährst du Hypnose täglich aus drei unterschiedlichen Perspektiven.
Direkt nach den Übungen werden die Sitzungen gemeinsam ausgewertet, solange das Erleben noch frisch ist und alle Beteiligten anwesend sind. Dabei fließen deine Wahrnehmung als Hypnotiseur, das Erleben des Klienten, der Blick des Beobachters und mein persönliches Feedback als deine Trainerin zusammen.
Im Gegensatz dazu findet bei über mehrere Monate verteilten Ausbildungskonzepten das praktische Üben häufig selbstständig zwischen den Seminarblöcken statt. Bis zur Nachbesprechung können mehrere Wochen vergehen. Dann kann der Hypnotiseur hauptsächlich das wiedergeben, woran er sich erinnert oder was er sich notiert hat. Der Klient, der die Sitzung erlebt hat, ist bei dieser späteren Besprechung in der Regel nicht dabei.
Gerade im direkten Feedback vom Klienten zeigt sich häufig einer von vielen spannenden Effekten: Der angehende Hypnotiseur beurteilt seine Sitzung oft deutlich kritischer als sein Klient. Was sich für ihn vielleicht wenig spektakulär oder erstaunlich einfach angefühlt hat, kann für den Klienten genau die richtige Lösung sein.
Entscheidend ist nicht, ob du die Lösung besonders raffiniert oder beeindruckend findest. Entscheidend ist, dass sie für deinen Klienten stimmt. Auch das kannst du durch das unmittelbare Feedback aller Beteiligten erfahren.
Auch deine Rolle als Klient gehört fest zum Ausbildungsinhalt. In deinen täglichen Hypnosesitzungen hast du Raum für deine persönliche Weiterentwicklung und kannst an Themen arbeiten, die du für dich verbessern möchtest.
Häufig sind das Themen, die auch deine Arbeit als angehender Hypnotiseur beeinflussen können z.B.: Perfektionismus, die eigene Rolle als Problemlöser, der Anspruch, alles steuern oder immer eine Lösung finden zu müssen.
Diese persönliche Weiterentwicklung kann dich dabei unterstützen, deine Klienten später klar und frei von deinen eigenen Bewertungen durch ihren Lösungsprozess zu führen.
Wenn du am nächsten Tag wieder im Unterricht sitzt, fühlt sich das, was gestern noch neu war, bereits erstaunlich vertraut an. So bleibt alles im Fluss – und genau das macht die Ausbildung so intensiv, lebendig und überraschend leicht
Hypnose übst du im Seminar – nach dem Seminar bist du Hypnotiseur
Bis zum Abschluss deiner HypnoseMaster-Ausbildung hast du mindestens 30 Hypnosesitzungen aus unterschiedlichen Perspektiven erlebt – davon mindestens 10 als Hypnotiseur.
Wenn nach dem Seminar dein erster eigener Klient bei dir im Hypnosestuhl sitzt, führst du also schon deine 11. Hypnosesitzung durch.
Dein Weg durch die 10 Ausbildungstage
Die ausführlichen Inhalte findest du in den jeweiligen Ausbildungsbeschreibungen. Hier nur der kurze Überblick:
Ausbildungstage 1 bis 2: Stufe 1 – In zwei Tagen zum Hypnotiseur
Du kannst vollständige Hypnosesitzungen sicher und strukturiert durchführen.
Ausbildungstage 3 bis 5: Stufe 2 – Hypnose-Coach oder Hypnosetherapeut
Du beherrschst die freie Hypnoanalyse mit dem Nautilus-Code und kannst frei von vorgefertigten Texten hypnotisieren.
Ausbildungstage 6 bis 10: Stufe 3 – HypnoseMaster
Du wendest den Nautilus-Code auf Master-Level für unterschiedliche Themenbereiche und Klientengruppen in Coaching, Therapie und medizinischer Hypnose an.
Klingt alles logisch – aber funktioniert das wirklich genau so?
Ja.
Natürlich kannst du weiterhin darüber grübeln, ob du bereits nach 2 intensiven Ausbildungstagen hypnotisieren und innerhalb von 10 Ausbildungstagen das HypnoseMaster-Level erreichen kannst. Und du kannst natürlich noch weiter recherchieren.
Die beste Art, herauszufinden, ob etwas funktioniert, ist, es zu machen.
Mach’s doch einfach.
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